Hochschulübergreifende und interdisziplinäre Plattform für disruptive Technologien in der Kreativ- und Kulturwirtschaft.

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Hintergrund

Kompetenzen für morgen– durch ein Verständnis für Digitalisierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Studierende aller Fachrichtungen benötigen zunehmend Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, digitale Transformation und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Um diese zu vermitteln, integrieren die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule für Musik im Digitalisierungskolleg „Disruption in Creativity“ (DisC) hochschulübergreifend den Umgang mit neuen digitalen Technologien in die Lehre.

„Disruption in Creativity“ steht dabei für Umbrüche, die durch disruptive Technologien in der Kultur- und Kreativwirtschaft – aber auch im Kreativprozess selbst–entstehen.

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Termine

Impulsvorträge

Workshops

Projekttreffen

Donnerstag

16

Mai

Hochschulinterne Veranstaltung​

CONCEPT PRESENTATION

Interne Zwischenpräsentation der Projekte des Sommersemesters 2024

Zeit: 17:00–18:30

Ort: Cafeteria, Hochschule für Musik, Veilhofstraße 34–40, 90489 Nürnberg

Anmeldung: Als hochschulinterne Person (die nicht Teil von DisC ist), wird um Anmeldung gebeten. Bitte eMail an fabian.bitter@th-nuernberg.de

Donnerstag

06

Juni

Öffentlich zugängliche Veranstaltung

CODE WITH CONSCIENCE

Ethik in der Softwareentwicklung

Vorträgerin: Dr. Niina Zuber

Inmitten der KI-Revolution stellen sich kritische ethische Fragen. Die Kombination des praxisorientierten „Embedded Ethics“-Ansatzes mit dem prinzipienbasierten „Ethically Aligned“-Ansatz bietet eine neue Strategie, um diese Herausforderungen proaktiv zu bewältigen und die Softwareentwicklung verantwortungsvoll zu gestalten.

Zeit: 17:00–18:30

Ort: KIZ – Zentrum für künstliche Intelligenz, Raum Ada Lovelace (SP.467), Keßlerstraße 2, 90489 Nürnberg

Vorträgerin

Dr. Niina Zuber

… ist wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Forschung am bidt. Die Ethikerin war Research Consultant bei der Cognostics AG (Start-Up im Bereich Softwaredevelopment). Sie beschäftigt sich mit den Themen der anwendungsorientierten Rationalitätstheorie, des ethischen Softwaredesigns und der normativen Konzeption von Plattformen zur digitalen Bürgerbeteiligung. Bevor sie zum bidt wechselte war sie lange Jahre an der LMU München und am Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B) tätig.

 

Foto ©Kilian Blees

Die neuesten Entwicklungen und der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) haben viele Diskussionen über ethische Probleme angestoßen. Dabei geht es um Themen wie Verzerrungen in Daten, Datensicherheit, Datenschutz und die oft mangelnde Nachvollziehbarkeit von KI, die große Risiken für Nutzer und die Gesellschaft bergen können. Diese ethischen Bedenken bei KI sind allerdings nur ein Teil der breiteren ethischen Fragen, die bei der allgemeinen Softwareentwicklung auftreten.

Eine Möglichkeit ethische Fragestellungen antizipativ und proaktiv einzufangen, besteht darin, den „Embedded Ethics“-Ansatz, der von unten nach oben (Bottom-up) arbeitet, mit dem „Ethically Aligned“-Ansatz, der auf Prinzipien basiert, zu kombinieren. Das Einbeziehen von Methoden zur Wertbestimmung und ethischer Abwägung in den Softwareentwicklungsprozess wird Personen aus Entwicklung, Design und Führungskräften helfen, mit diesen ethischen Herausforderungen umzugehen.

Donnerstag

04

Juli

Öffentlich zugängliche Veranstaltung

DisCLOSURE EXHIBITION

Endausstellung der Projekte des Sommersemesters 2024

DisC feiert den Abschluss (Closure) des Semesters und die Enthüllung (Disclosure) der Projekte, die im Sommersemester 2024 entstanden sind.

Zeit: 18:00–21:30

Ort: WG107a/b, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Fakultät Design, Wassertorstr. 10, 90489 Nürnberg

Anmeldung: keine Anmeldung notwendig.

Über das Event

Zum dritten mal in Folge arbeiten interdisziplinäre Studierendenteams aus den Bereichen Informatik, Design und Musik gemeinsam an inspirierenden Projekten, welche anhand von Prototypen die Potenziale von neuen Technologien erforschen, aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung thematisieren.

Die DisCLOSURE EXHIBITION findet im Rahmen der Design Topics der Fakultät Design statt, die Semesterarbeiten von vielen weiteren Studierenden aus weiteren Designfachbereichen ausstellt.

Mitmachen

Lernen, Austausch und Experimentieren zu neuen Technologien — alles interdisziplinär.

Kern des Digitalisierungskollegs sind hochschulübergreifende „Semesterprojekte“, die von interdisziplinären Studierendenteams beider Hochschulen bearbeitet werden.

Um Impulse zu geben, wird außerdem eine öffentlich zugängliche Vorlesungsreihe mit „Impulsvorträgen“ veranstaltet, in der Gastvortragende verschiedene Bereiche der Digitalisierung behandeln.

Semesterprojekte

In einem DisC-Semesterprojekt kooperieren Studierende aus den Fakultäten Informatik und Design der Technischen Hochschule Nürnberg sowie der Hochschule für Musik in gemeinsamen Projekten. Jedes Projekt dauert ein Semester und wird von einem multidisziplinären Team bearbeitet. Da die Projekte curricular verankert sind, erfolgt die Anrechnung gemäß den in den jeweiligen Fächern üblichen ECTS-Punkten und zählt als normale Studienleistung.

Bei Fragen stehen die Coaches zur Verfügung. Sie helfen direkt oder stellen den Kontakt zur entsprechenden Fachperson her.

Teilnahme als …

Studierende im 6. Semester CGI kooperieren mit Studierenden der Medieninformatik des FWPF „Generative Design“ .

Studierende im 6. Semester Interaktionsdesign kooperieren mit Studierenden der Informatik, Medieninformatik, oder Wirtschaftinformatik im Rahmen deren IT-Projekts.

Anrechnung als Wahlpflichtfach im Profilbereich.

Weitere Informationen für Musikstudierende: eCampus der Hochschule für Musik.

Die Belegung eines DisC-Semesterprojekts im Sommersemester 2024 ist möglich, wenn Du an der Fakultät Informatik im Bachelor oder im Master IN, MIN, WIN bist und ein DisC-Semesterprojekt als Dein IT-Projekt (bzw. IT-Anwendungen oder Interdisziplinäre ­Projektarbeit) bearbeiten willst.

Um statt dessen oder zusätzlich die Impulsvorträge als AWPF zu belegen und ECTS für diese zu erlangen, muss sich in das passende AWPF eingeschrieben werden. Weitere Infos dazu: Virtuohm der Technischen Hochschule Nürnberg.

Impulsvorträge

Die regelmäßig stattfindenden Impulsvorträge sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie beschäftigen sich intensiv mit disruptiven Technologien, mit digitalen Trends und Innovationen in der Kultur- und Kreativwirtschaft oder mit gesellschaftlichen Fragestellungen wie Urheberrecht oder ethischen Implikationen von Künstlicher Intelligenz.

Die Vortragenden kommen unter anderem aus den Forschungsbereichen Künstliche Intelligenz (Machine Learning, Deep Learning), der Extended Reality (VR, AR) oder anderen relevanten Disziplinen.

Vergangene Impulsvorträge

Titel: SONIC STORYTELLING: Musical Narratvies in a Digital World

Vortragende: Prof. Dr. Natasa Paulberg

Datum: 02.05.2024

Titel: About Motion, Management and Motivation: Drei Praxisperspektiven aus dem 3D- und Motion-Design für erfolgreiche Kreativprojekte

Vortragende: Helen Hyung Choi (WOODBLOCK), Conrad Ostwald (selbstständiger Director und Creative Producer), Markus Eschrich (WOODBLOCK)

Datum: 27.03.2024

Vortragender: Mathias Hornschuh (Sprecher der Kreativen in der Initiative Urheberrecht, Universität Basel, Popakademie Mannheim)

Datum: 18.01.2023

Titel: Innerland—Eine künstlerische VR-Grenzüberschreitung

Vortragender: Alexander Stublić (Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe)

07.12.2023

Vortragende: Josefa Rackl (Digital Designerin)

09.11.2023

Vortragender: Marc Engenhart (Engenhart Design Studio, Autor „Design und Künstliche Intelligenz“)

20.06.2023 

Vortragende: Veronika Ortmayr (Akademie für Theater und Digitalität, Dortmund)

16.05.2023

Vortragender: Prof. Ali Nikrang (Ars Electronica und Hochschule für Musik und Theater, München)

25.04.2023

Team

Coaches & Koordinatoren

Lehrende

Design

Musik

Informatik

Administration

Leitung

Ehemalige

Prof. Dr.

Anna Kruspe

Natural Language Understanding
@ Technische Hochschule Nürnberg

Förderung

Das Digitalisierungskolleg „Disruption in Creativity“ wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und durch das Bayerische Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt) koordiniert.

Fragen?